BLOG



30. Dezember 2024
Die Natur. Mein Zuhause. Immer wenn das Leben mir wieder mal zu viel wird, die Sachen nicht so laufen wie ich es mir vorstelle oder mein Kopf schon raucht von den tausenden Gedanken, die wie dicke Wolken mir den Blick auf den eigenen Himmel verhindern, zieht es mich in den Wald. Kein anderer Ort kann mich so gut wieder aufladen und mir das Gefühl geben, dass doch alles irgendwie wieder gut wird. So wunderbar die Stille hier, die unterbrochen wird von den Geräuschen des Waldes. Einmal das Summen der Insekten, das Gezwitscher der Vögel und das Knacksen der Äste unter meinen Füßen. Ein Gefühl der Zeitlosigkeit macht sich in mir breit und meine Lungen werden durchströmt von frischer, klarer Waldluft. Hier könnte ich endlos verweilen. Wie friedvoll es doch hier ist. Schritt für Schritt lösen sich alle noch davor auftürmenden Sorgen in Luft auf. Der Kopf endlich wieder klar und voller Hoffnung. Jahrelang war ich im Wald unterwegs. Immer wieder nach der Suche nachdem wer ich bin und was ich eigentlich sein möchte. In meiner Jugendzeit wusste ich oft nicht, was das Richtige für mich ist, hab mich nirgends wirklich zu Hause und verstanden gefühlt. Nur in der Natur, da hatte ich immer das Gefühl willkommen zu sein, egal wie es mir gerade geht. Aufgefangen in sattem Grün und umhüllt vom Duft der Nadelbäume, hab ich während meiner stundenlangen Wanderungen dann doch immer irgendwie zu mir gefunden. Der Wald ist mein Kraftplatz. Hast Du auch einen Kraftplatz oder wo bzw. bei wem kannst Du Dich wieder aufladen? Sophie Roffeis, Dez 24
9. Dezember 2024
Den eigenen Ausdruck finden. Letztes Jahr habe ich damit begonnen Gedichte zu schreiben. Während einer Phase der Selbstreflexion mit vielen Gedanken über die Vergangenheit, hat mir das Schreiben dieser kurzen Textabschnitte geholfen, nicht ausgelebte Emotionen irgendwie zu verarbeiten. Sei es Wut, Trauer, Liebe oder einfach die pure Leichtigkeit. Worte erzeugen Bilder im Kopf, zumindest ist das bei mir so. Und durch das Lesen dieser Worte kann man in die unterschiedlichsten Welten eintauchen und hineinspüren in die Gefühlswelt der Autorin/des Autors. Denn das hat mir schon immer gefallen, das Hineinspüren, wie wohl wer anderer die Welt sieht und erlebt. So unterschiedlich für jeden von uns das Leben ist und wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung sein kann. Lass zehn Leute dieselbe Straße entlanggehen, und ich versichere Dir, sie werden Dir alle etwas anderes erzählen. Immer wieder finde ich es spannend wie man mit Sprache Erlebnisse bzw. Eindrücke umschreiben kann, was für Momente man auf Papier bringen kann. Wie ein Künstler der auf seiner Leinwand mit unterschiedlichen Farben und Formen etwas hervorbringt, was einen zutiefst berührt. Wie intensiv und kunterbunt das Leben doch ist, einmal voll Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit und dann wieder voller Licht und Wärme. Die Farbparlette des Lebens bietet so viele Schattierungen, doch mit jeder kannst Du Dein Lebensbild noch tiefer gestalten. Ich denke für jeden von uns ist es wichtig, eine Art Ausdruck zu finden, sei es mit Kunst, Sprache, Musik oder Bewegung. Erst wie ich damit begonnen habe, habe ich das erste Mal wieder eine stärkere Verbindung zwischen Körper und Geist gespürt, mit der Emotion oder dem Gefühl als Bindeglied. Denn Emotion ist nichts anderes als Energie, und diese Energie möchte gelebt werden! Lasst uns also gemeinsam in diese Momente eintauchen und unsere Eindrücke wahrnehmen. Lasst uns das Leben feiern, egal ob in scheinbar guten oder schlechten Momenten. Anbei ein paar Gedichte meiner letzten durchlebten Saison: Rosarot Rosarot dem Himmel entgegen, ganz weit weg und ganz entlegen. Da ist ein Ort, für uns zwei, keine Regeln, endlich frei. Ein Ort, wo ich möcht' bleiben, endlos diese Zeilen schreiben. Ein Ort, wo rote Rosen blühen, und helle Funken Liebe sprühen. Rosarot, im Sonnenuntergang, stehen wir da, endlos lang. Rosarot, im Sonnenuntergang, startet hier ein Neuanfang? Der Tag nun mit der Nacht verschwimmt, und Dein Lächeln mir den Atem nimmt. Mein Herz nun ganz erfüllt von Wärme, und am Himmel leuchten tausend Sterne. Wenn die Blätter fallen Wenn die Blätter fallen, dann lass ich los, lass alles fallen, ins kalte Moos. Taumelnd, tanzend gleiten sie zur Erde. Ob ich jemals wieder aufblühen werde? So bunt die Bäume um mich herum, der Wald ganz feucht und herrlich stumm. Glänzende Lichter die Finsternis durchbrechen, im Nebel verborgen, unzählige Versprechen. Wenn die Blätter fallen, dann lass ich los, lass ich mich fallen, in Deinen Schoß. Sophie Roffeis, Dez 2024
9. Dezember 2024
Ich suche sie schon lange, die Mitte. Sehe weiß, dann wieder schwarz. Doch was ist mit dem Raum dazwischen? Möcht' ihn endlich nicht mehr missen. 

.... bald findest Du hier noch mehr interessante Beiträge zum Thema Gesundheit und Selbstentfaltung!

Share by: